2-tägige Kolping-Fahrradtour

2-tägige Kolping-Fahrradtour für alle Interessierten vom 30.06. – 01.07.2018

In diesem Jahr bietet die Kolpingfamilie wieder eine zweitägige Radtour für alle, die gerne mit dem Rad in der Natur unterwegs sind. Wir fahren in gemütlichem Tempo von ca. 15 km/h auf radfahrerfreundlichen Strecken.

Abfahrt ist am 30.06. um 8.30 Uhr am Kolpingheim. Gegen 17.00 Uhr ist die Ankunft am Hotel geplant. Die reine Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden, so dass genügend Zeit für Pausen zwischendurch vorhanden ist. Gefahren werden kann mit konventionellen Fahrrädern oder E-Bikes.
Jeder, der gerne in Gemeinschaft unterwegs ist, kann sich bei Norbert Hagedorn -Tel. 05426/2827-, Norbert Hülsmann -Tel. 05426/3112- oder Günter Schäfer -Tel. 05426/1756 anmelden bzw. weitere Informationen einholen. 
Das Ziel wird jedoch nicht verraten.

Damit wir die Hotelübernachtungen buchen können, benötigen wir verbindliche Anmeldungen bis zum 29.04.2018. 

Mitgliederversammlung Kolping Glandorf 2018

Mitgliederversammlung 2018 der Kolpingfamilie Glandorf

Neuer Vorstand und Ehrung langjähriger Mitglieder

Andreas Pues begrüßte zahlreiche Kolpinger am 23.02.2018 in der Mensa der Ludwig-Windhorst-Schule. Der Umzug in die Schule war notwendig geworden, da aufgrund der zahlreichen Jubilare der Platz im Kolpingheim nicht ausreichte.

Zunächst informierte Schriftführer Antonius Soetebeer die Versammlung über die Aktivitäten und Ereignisse des vergangenen Jahres. Über eine zufriedenstellende Kassenlage konnte Bärbel Hülsmann als Kassiererin des Vereins in ihrem Rechenschaftsbericht dem Gremium detailliert Auskunft geben. Die Kassenprüfer Hubert Kleine-Kracht und August Gründker empfahlen der Mitgliederversammlung, dem Vorstand die Entlastung zu erteilen. Dieser Vorschlag wurde von den Kolpingern einstimmig angenommen.

Sodann schloss sich die Wahl des neuen Vorstandes an. Da der bisherige Vorsitzende Andreas Pues für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Norbert Hagedorn einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Mitgliederversammlung bedankte sich bei Andreas Pues für seine geleistete Arbeit als Vorsitzender. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Burkhard Beckmann, stellv. Vorsitzender, Bärbel Hülsmann, Kassiererin sowie die Beisitzer Maria Schäfer, Andrè Dallmöller, Johannes Ahrens, Carsten Dieckhoff, Christa Erpenbeck, Martin Heithaus und Burkhardt Riese wurden einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig wurde Henk Hemmesmann als neuer Schriftführer gewählt. Er übernimmt das Amt von Antonius Soetebeer, der zukünftig als Beisitzer im Vorstand die Kassiererin Bärbel Hülsmann in ihrer Tätigkeit unterstützt. Ebenfalls als Beisitzer wurden Andreas Pues und Carola Recker in ihr Amt gewählt. Carola Recker übernimmt die Vorstandsarbeit von Ihrem Ehemann Franz-Josef Recker, der jedoch weiterhin mit seiner Tatkraft die Arbeit in der Kolpingfamilie unterstützten wird. Auch bei ihm bedankten sich die Kolpinger ganz herzlich für seine bisher geleistete Arbeit und begrüßten seine Frau Carola im Vorstand. 

Unser Pfarrer Ulrich Müller kann sein Amt als Präses der Kolpingfamilie Glandorf  in Zukunft ebenfalls nicht mehr ausüben, da er als Pfarrer in den Gemeindeverbund St. Joseph, Osnabrück wechselt. Da er an diesem Abend aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, hat ihm die Kolpingfamilie bei seiner offiziellen Verabschiedung am darauffolgenden Sonntag in der Aula der Ludwig-Windhorst-Schule einen besonderen Dank für die geleistete Arbeit in der Kirchengemeinde und für die Kolpingfamilie ausgesprochen. Da er sich als Abschiedsgeschenk ein künstlerisches Denkmal auf dem Friedhof bei den Linden wünscht, hat ihm die Kolpingfamilie einen symbolischen Scheck in Höhe von € 700,- überreicht. Dieses Geld summiert sich aus Spenden der Kolpingfamilie sowie der Teilnehmer des Kolping-Seniorenkarnevals im Saale Herbermann.         

Nach den Wahlen wurde das Jahresprogramms 2018 vorgestellt. Es kann auf der Internetseite  (hier) eingesehen werden kann.

Höhepunkt des Abends war die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Geehrt wurden 42 Mitglieder.

Der 1. Vorsitzende dankte allen Jubilaren für ihre langjährige Treue zu Kolping und seinem Werk.

Die Mitgliederversammlung klang anschließend in gemütlicher Atmosphäre mit interessanten Gesprächen aus.

Mehr Info, hier auf den Link klicken

Sitzungsprotokoll der Mitgliederversammlung 2018

Vortrag zum Thema Pflege – Wie man die Pflegezeit finanziell meistert

Am Montag, dem 12.03.2018 findet im Kolpingheim um 19.30 Uhr ein Vortrag zum Thema Pflege statt.
Gute Betreuung im Alter kann teuer werden. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig mit dem Thema zu befassen. Denn vieles lässt sich frühzeitig regeln.
Wie kann die Unterstützung von Pflegebedürftigen im Alltag aussehen? Welche Wohnformen werden im Alter angeboten? Wie beantrage ich Pflegeleistungen? Wie sehen die Pflegeleistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung aus? Was muss selbst bezahlt werden?
Auf diese und viele weitere Fragen für eine gute Betreuung im Alter erhalten Sie Antworten. Frau Diplom-Betriebswirtin Beate Dünnebacke vom Beratungsdienst Geld und Haushalt wird zu diesem wichtigen und interessanten Thema referieren.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Vortrag zum Thema „Demenz“ war gut besucht

Am 20.03.2017 lud die Kolpingfamilie Glandorf zu einem Vortrag in das Kolpingheim ein. Als Dozentin konnte die examinierte Altenpflegerin Sonja Schoppmann gewonnen werden. Die aus Milte stammende Expertin ist Dipl.-Pflegewirtin, Beauftragte für das Qualitätsmanagement in Altenpflegeheimen sowie ausgebildete Märchenerzählerin für Menschen mit Demenz.
Insgesamt 25 Teilnehmer verfolgten aufmerksam den praxisorientierten Ausführungen der Dozentin.
Etwa 1,5 Millionen Menschen mit einer demenziellen Erkrankung leben in Deutschland. Da die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt, nimmt auch die Anzahl der noch immer nicht heilbaren Krankheit zu. Wer sich entscheidet, einen demenzkranken Angehörigen zu pflegen, stellt sich einer großen Herausforderung und ist dabei auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.
Sonja Schoppmann erläuterte, dass es sich um eine Erkrankung des Gehirns handelt, die sich zunächst auf das Kurzzeitgedächtnis auswirkt, im Laufe der Zeit aber auch mehr und mehr Einfluss auf das Langzeitgedächtnis nimmt. Zwei Drittel aller Demenzen sind Alzheimererkrankungen. Typische Symptome sind z. B. das Vergessen kurz zurückliegender Ereignisse, Schwierigkeiten bei Ausführung gewohnter Tätigkeiten oder das Verlegen von Gegenständen. Typisch ist lt. Aussage der Referentin auch die fehlende Erinnerung an Personen, z. B. die eigenen Kinder. Der Demenzkranke kann sich aufgrund der Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses dann z. B. nur noch an die Schulzeit der eigenen Kinder erinnern und meint, das Kind wäre auch heute noch 10 Jahre alt.
Frau Schoppmann hält es für wichtig, dem Demenzkranken auf Augenhöhe zu begegnen und nicht belehrend auf ihn einzureden. Jeder sollte verstehen, dass der Erkrankte es nicht besser kann und Kritik ihn nur zusätzlich belastet. Gespräche mit dem Betroffenen z. B. über seine damalige berufliche Tätigkeit können ihn jedoch geistig aufleben lassen, da er sich daran genau erinnern kann. Genauso ist das Vorlesen von Märchen durchaus eine sinnvolle Tätigkeit, da sich der Demenzbetroffene hieran ebenfalls meistens gut erinnern und die Texte selber mitsprechen kann.
Somit kann die Betreuung und Pflege eines demenzkranken Angehörigen eine große Herausforderung sein und man sollte sich nicht scheuen, qualifizierte Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn auf eines muss lt. Schoppmann unbedingt geachtet werden: Die physische und körperliche Belastung der betreuenden Angehörigen nicht zu groß werden zu lassen. Denn damit ist keinem der Beteiligten geholfen.
Passend hierzu hat die Bundesregierung mit dem inzwischen umgesetzten Pflegestärkungsgesetz II die Pflegebedürftigkeit neu definiert und mit der Einführung von 5 Pflegegraden statt der bisher geltenden 3 Pflegestufen dem zusätzlichen Betreuungsaufwand für Demenzkranke Rechnung getragen.
Norbert Hagedorn